Bei laufenden Updates des Kernels kann es dazu kommen, dass ältere Kernel gelöscht werden. 
Wird nun ein System mit einem Boot-Datenträger neu aufgesetzt ist oftmals noch der erste - mittlerweile veraltete - Kernelvorhanden. 
Da die Datei /voot/grub/grub.cfg nicht wiederhergestellt werden darf, muss man nuen entweder den Kernel vor der Wiederherstellung auf den selben Stand bringen oder man benutzt die symbolischen Verbindungen im Root-Verzeichnis für einen alternativen Eintrag im Boot-Menü. Den macht man am besten schon vor der ersten Datensicherung.

Vorgehensweise:
Man kopiert den aktuellen Menüeintrag aus der Datei /boot/grub/grub.cfg ans Ende der Datei /etc/grub.d/40_custom , z.B:

menuentry 'Ubuntu, mit Linux 3.8.0-42-generic' --class ubuntu --class gnu-linux --class gnu --class os {
	recordfail
	gfxmode $linux_gfx_mode
	insmod gzio
	insmod lvm
	insmod part_msdos
	insmod ext2
	set root='(vsp1-vsp1)'
	search --no-floppy --fs-uuid --set=root aceb5254-4d52-40fb-91d2-7bf47ac21549
	linux	/boot/vmlinuz-3.8.0-42-generic root=/dev/mapper/vsp1-vsp1 ro   
	initrd	/boot/initrd.img-3.8.0-42-generic
}

und passt die Zeilen linux und initrd an:

menuentry 'Ubuntu, aktuell' --class ubuntu --class gnu-linux --class gnu --class os {
	recordfail
	gfxmode $linux_gfx_mode
	insmod gzio
	insmod lvm
	insmod part_msdos
	insmod ext2
	set root='(vsp1-vsp1)'
	search --no-floppy --fs-uuid --set=root aceb5254-4d52-40fb-91d2-7bf47ac21549
	linux	/vmlinuz root=/dev/mapper/vsp1-vsp1 ro   
	initrd	/initrd.img
}

Anschließen ist mit 
sudo grub-mkconfig > /boot/grub/grub.cfg 
Die Konfigurationsdatei neu zu erstellen.
Beim Booten kann dann immer der aktuelle Kernel ausgewählt werden.


